Gedächtnisforschung disziplinär Vergrößern

Gedächtnisforschung disziplinär

Handlung Kultur Interpretation, 2003, Heft 1
Gedächtnisforschung disziplinär
Zeitschrift für Kultur- und Sozialwissenschaften
Hg. von Elfriede Billmann-Mahecha, Alexander Kochinka, Carlos Kölbl, Robert Montau und Jürgen Straub
12. Jg, Heft 1, November 2003, ISSN 0942-8356
Die Zeitschrift wurde mit dem Jahrgang 2007 eingestellt.
Einzelheft 17,00 Euro
E-Book (PDF) 11,80 Euro

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Heft 1/2003
Themenschwerpunkt: Gedächtnisforschung disziplinär

Inhalt

Vorwort   5

Nicolas Pethes und Jens Ruchatz
Disziplinäre Gedächtnisforschung: Schwerpunkt in vielen Fächern oder Fach mit vielen Schwerpunkten?   7

Hans J. Markowitsch
Wet Science – das nasse Substrat. Neurobiologie des Gedächtnisses   16

Barbara Keller
Gedächtnisse und Erinnerungen: Psychologische Perspektiven   39

Peter Matussek
Kulturwissenschaft und Gedächtnisforschung: Ein Verhältnis wechselseitiger Konstitution   59

Jörg Zirfas
Pädagogik und Gedächtnis. Eine Typologie   72

Jens Ruchatz
Externalisierungen. Gedächtnisforschung als mediale Anthropologie   94

Arnd Beise
Die eine Göttin, die wir noch gelten lassen können. %Uuml;ber das historische Verhältnis von Erinnerung, Gedächtnis und Geschichte   119

Astrid Erll und Ansgar Nünning
Von der Echokammer der Texte zum Medium der Erinnerungskultur. Fünf Gedächtniskonzepte der Literaturwissenschaft   141

Elena Esposito
Das Gedächtnis des Systems. Soziologische Perspektiven auf Erinnern und Vergessen   164

Rezensionsaufsatz

Carlos Kölbl
Das aktionale Entwicklungsparadigma jenseits subjektseitiger Allmachtsansprüche
Zu: Jochen Brandtstädter: Entwicklung – Intentionalität – Handeln   181

Autorinnen und Autoren   191


Vorwort

Für den Themenschwerpunkt Gedächtnisforschung disziplinär des vorliegenden Heftes konnten als Gastherausgeber Nicolas Pethes und Jens Ruchatz gewonnen werden, bei denen wir uns für die reibungslose und verläszlig;liche Zusammenarbeit herzlich bedanken. Die versammelten Beiträge beleuchten das faszinierende und gerade in jüngster Zeit vielfältig diskutierte Forschungs- und Theoriebildungsfeld »Gedächtnis« aus ganz unterschiedlicher fachlicher Perspektive und bieten so in ihrer Gesamtheit nicht weniger als einen umfassenden und die Grenzen einzelner Disziplinen überschreitenden Überblick über den diesbezüglichen Stand der Forschung – über Erträge, Desiderate und aussichtsreiche Fragestellungen. Nähere Informationen darüber wie über den Inhalt der einzelnen Aufsätze bietet die folgende ausführliche Einleitung der Gastherausgeber. In unserer regelmäßigen Rubrik »Rezensionsaufsätze« behandelt Carlos Kölbl unter dem Titel »Das aktionale Entwicklungsparadigma jenseits subjektseitiger Allmachtsansprüche« eine Veröffentlichung von Jochen Brandtstädter: »Entwicklung – Intentionalität – Handeln«. Kölbl zeichnet hierzu den von Brandtstädter dargelegten Zusammenhang von Handlung, Entwicklung und Kultur nach und plädiert für eine Erweiterung des Handlungsbegriffs, der sinnvollerweise nicht allein intentionale Handlungen (sowie deren nicht intendierte Folgen) umfasse.

Schließlich ist der Leserschaft der Verlagswechsel der vorliegenden Zeitschrift mitzuteilen: Ab dem 12. Jahrgang (2003) erscheint Handlung  Kultur  Interpretation im Verlag Humanities Online. Neben dem gedruckten Heft im gewohnten, lediglich behutsam modernisierten Erscheinungsbild wird es zukünftig parallel auch eine digitale Version (im PDF-Format) geben, die kostengünstig von der Verlags-Website bezogen werden kann. Die Herausgeber versprechen sich von dieser Neuerung eine weitere Zunahme der Aufmerksamkeit, die dieser Zeitschrift erfreulicherweise entgegengebracht wird.

Die Herausgeber