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Die Endgültigkeit der Vorläufigkeit

Siegfried J. Schmidt
Die Endgültigkeit der Vorläufigkeit
Prozessualität als Argumentationsstrategie
214 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-938808-78-8
Buchausgabe bei Velbrück Wissenschaft 24,90 Euro

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Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Können wir einen sicheren erkennenden Zugang zu »der Wirklichkeit« gewinnen? Und wie ist die Wahrheit bzw. die Objektivität dieses Zugangs zu bewerten? Welche Rolle spielt die Sprache beim Umgang mit »der Wirklichkeit«? Dominiert im Erkenntnisprozess das Subjekt oder das Objekt? Ja, gibt es überhaupt etwas »da draußen«, oder ist alles nur unsere Konstruktion?

In immer neuen Beschreibungsanläufen wird in diesem Buch versucht, plausible Zusammenhänge zwischen Themen aus dem weiten Umkreis der Wirklichkeitsdebatten herzustellen. Es geht, wie H. Putnam u.a. zu sagen pflegen, um descriptions and redescriptions – und dafür soll eine epistemologisch entspanntere Argumentationsweise entworfen werden.

Der Zweck der einleitenden Kapitel 1-11 besteht darin, interessante Ansatzpunkte, Startideen, Argumente und Varietäten unterschied-licher Beschreibungen zu den jeweilige Themen vorzustellen. Durch die Auswahl der vorgestellten Argumentationen soll die Tendenz der eigenen Problembehandlung im zweiten Teil sozusagen vorlaufend markiert werden, ohne dass damit Identitäten in der Theoriebildung behauptet werden. Wohl aber soll damit auf die Anschlussfähigkeit von Argumentationen in verschiedenen theoretischen Kontexten verwiesen werden. Der zweite Teil bietet eine strikt Prozess-orien-tierte Beschreibung von Themen aus dem Umkreis der Wirklichkeitsdebatte, die Anspruch auf sinnvolle Vorläufigkeit erhebt und sich bemüht, hartnäckige philosophische Probleme aufzulösen. – Damit ist auch eine Abkehr vom »klassischen« Konstruktivismus markiert.


Siegfried J. Schmidt, Prof. em., geb. 1940, studierte Philosophie, Germanistik, Linguistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Freiburg, Göttingen und Münster. Promotion 1966 über den Zusammenhang zwischen Sprache und Denken von Locke bis Wittgenstein. 1965 Assistent am Philosophischen Seminar der TH Karlsruhe, 1968 Habilitation für Philosophie, 1971 Professor für Texttheorie an der Universität Bielefeld, 1973 dort Professor für Theorie der Literatur. Seit 1979 Professor für Germanistik/ Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität-GH Siegen, ab 1984 Direktor des Instituts für Empirische Literatur- und Medienforschung (LUMIS) der Universität Siegen. 1997 Professor für Kommunikationstheorie und Medienkultur an der Universität Münster. 1997-1999 Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaft.
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