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Kosmopolitanismus

Matthias Lutz-Bachmann, Andreas Niederberger und Philipp Schink (Hg.)
Kosmopolitanismus
Zur Geschichte und Zukunft eines umstrittenen Ideals
365 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-938808-97-9
Buchausgabe bei Velbrück Wissenschaft 38,00 Euro

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Durch die Globalisierung haben sich die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in dramatischer Weise gewandelt. Angesichts dieser Veränderungen schwinden die Orientierungskraft bisheriger normativer Überzeugungen und das Regulationspotential der tradierten politisch-rechtlichen Institutionen rapide. Vor diesem Hintergrund gewinnt das philosophische Ideal des Kosmopolitanismus derzeit an neuer Relevanz. Obwohl sich mittlerweile eine kosmopolitische Perspektive innerhalb zeitgenössischer Debatten etabliert hat, bleibt jedoch weitgehend unklar, worin genau ihre normativen Orientierungspotentiale bestehen. Hier setzt der vorliegende Band an. Er unternimmt eine kritische Überprüfung von Argumentation und Verfassung kosmopolitaner politischer Philosophie. Ein erster Schwerpunkt des Bandes liegt auf der Aufarbeitung und Würdigung der Idee einer kosmopolitanen Ordnung in der philosophischen Tradition von der Antike bis zur Gegenwart. Die These, dass der Kosmopolitanismus nicht nur in einer moralischen Idee, sondern auch als Grundlage einer die Welt umspannenden politischen Ordnung verstanden worden ist, steht dabei im Mittelpunkt der einzelnen Beiträge. Der zweite Schwerpunkt liegt in der Diskussion der Relevanz eben dieses Stranges kosmopolitaner Philosophie für drängende zeitgenössische Probleme, aber auch für die systematischen philosophischen Fragestellungen hinsichtlich Legitimität und interner Verfassung politischer Ordnung, der Begründung von Menschenrechten sowie der Frage von Krieg und Frieden überhaupt.



Matthias Lutz-Bachmann, geb. 1952, ist Professor für Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der Philosophie des Mittelalters, der praktischen Philosophie und der Religionsphilosophie am Institut für Philosophie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Adjunct Professor of Philosophy am Department of Philosophy der Saint Louis University in St. Louis (Graduate Faculty).
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Andreas Niederberger, geb. 1972, hat in Frankfurt, Paris (I) und Saint Louis (USA) Philosophie, Soziologie und Romanistik studiert. Er ist Außerplanmäßiger Professor am Institut für Philosophie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.
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Philipp Schink ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Goethe Universität Frankfurt am Main.
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