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Körper Haben

Michael R. Müller, Hans-Georg Soeffner, Anne Sonnenmoser (Hg.)
Körper Haben
Die symbolische Formung der Person
237 Seiten, gebunden
20 Abbildungen
ISBN 978-3-942393-08-9
Buchausgabe bei Velbrück Wissenschaft 24,95 Euro

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Charakterisiert man die Körperlichkeit des Menschen durch den Doppelaspekt von Leib Sein und Körper Haben, so ist mit dieser Charakterisierung zugleich eine Antwort auf die Frage nach der conditio humana gegeben: In der Distanziertheit des Körper Habens sind die Möglichkeit wie auch der Zwang zur Reflexion und Formung des Daseins als soziale Person fundiert. Im Körper Haben, in den vielfältigen Modalitäten der Wahrnehmung, Kontrolle und Gestaltung seines Körpers, ist der Mensch nicht nur Körper, sondern verkörpert er sich: eine historisch gewachsene, sozial erlernte und persönlich abgewandelte Art und Weise, in Erscheinung zu treten, sich zu verhalten, auf die Umwelt einzuwirken, sein Leben zu führen.

In den drei thematischen Sektionen Der Körper als Werk, Mediale Reflexionen und An den Grenzen der Sozialwelt untersuchen die Autoren des Bandes historische und zeitgenössische Formen, Techniken und Regime des Körper Habens. Sie rekonstruieren die Aufwertung des Körpers zum ›letztbedeutsamen‹ Bewährungsfeld der Person, seine Einformung in medientechnische Beobachtungsordnungen sowie seine Endlichkeit als Manifestation gesellschaftlicher Außengrenzen. 


Michael R. Müller, Prof. Dr., Juniorprofessor am Institut für Kunst und Materielle Kultur der TU Dortmund. Forschungsschwerpunkte: Historische Soziologie des Individuums, Wissens-, Medien- und Körpersoziologie, Visuelle und Politische Soziologie.
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Hans-Georg Soeffner, Prof. Dr., Professor emer. für Allgemeine Soziologie an der Universität Konstanz, seit 2007 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Senior Fellow und Vorstandsmitglied am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen sowie Senior Fellow am DFG Exzellenzcluster 212 »Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne«. Forschungsschwerpunkte: Soziologische Theorie, Wissens-, Kultur-, Medien- und Religionssoziologie sowie Theorie und Methodologie wissenssoziologischer Hermeneutik.
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Anne Sonnenmoser, M.A., Soziologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Forschungsschwerpunkte: Soziologie personaler Selbstdarstellung, Soziologie des Körpers, Visuelle Soziologie.
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