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Prekäre Selbst-Bezeugung

Burkhard Liebsch
Prekäre Selbst-Bezeugung
Die erschütterte Wer-Frage im Horizont der Moderne

360 Seiten, gebunden
1. Auflage 2012
ISBN 978-3-942393-28-7  
Buchausgabe bei Velbrück Wissenschaft 39,90 Euro

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Das menschliche Selbst ist nicht allein eine Frage des Bewussteins, der Selbsterkenntnis und -bestimmung oder nachträglicher Erzählung im Sinne narrativer Identität. Es erweist sich in einer Relektüre von Descartes über Kant, Kierkegaard, Sartre, Merleau-Ponty, Arendt und Foucault bis hin zu Ricœur reichender Antworten auf die im Horizont der Moderne radikal erschütterte Frage, wer wir sind, als nur zu bezeugendes.

Als solches ist es dem Leben unter Anderen ausgesetzt und rückhaltlos darauf angewiesen, dass man ihm glaubt. Dessen vermag sich niemand allein aus eigener Kraft zu vergewissern. Nur auf ein derart prekäres Selbst kann jedoch eine politische Kultur der Gastlichkeit bauen, die für einen unverfügbaren, in seinem Recht aber stets fragwürdigen Anspruch des Anderen einzustehen hat.