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Die Form des Kindes
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Die Form des Kindes

David Klett
Die Form des Kindes
Kind, Familie, Gesellschaftsstruktur
Mit einem Vorwort von Dirk Baecker
336 Seiten, gebunden
1. Auflage 2013
ISBN 978-3-942393-46-1
Buchausgabe bei Velbrück Wissenschaft 38,90 Euro

E-Book (PDF) 26,80 Euro

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Spätestens seit der Geschichte der Kindheit von Philippe Ariès wird der Verdacht genährt, dass Kindheit und Familie keinen anthropologischen Konstanten folgen. Doch wie kommt es zum Wandel vom mittelalterlichen Familienhaushalt zur modernen Familie? Wie schließen beide das Kind jeweils in sich ein und bieten ihm den Sozialisationskontext, den es für sein weiteres Fortkommen braucht? David Klett greift zur Beantwortung dieser Fragen auf die Gesellschaftstheorie Niklas Luhmanns zurück und zeigt, dass eine ?Entdeckung des Kindes? mit einem radikalen Umbau der Gesellschaft zusammenfällt, der diese Entdeckung erst möglich macht. Die Untersuchung erschöpft sich dabei nicht in historisch-soziologischen Analysen, sondern leistet auch einen längst überfälligen Beitrag zur Systemtheorie der modernen Familie.

»Trotz und dank seines Rückhalts in der Familiensoziologie, in der mittelalterlichen und neuzeitlichen Familiengeschichte und in der Gesellschaftstheorie erschließt dieses Buch nahezu im Alleingang ein neues Forschungsfeld, indem es eine Familienkommunikation beschreibt, die sich an der Entdeckung und Erfindung des Kindes geschärft hat und nun am Kinde ihre nicht eindeutig funktionale Funktionalität entfaltet. ? Das Buch enthält eine Fülle von möglichen Anschlussfragen für eine Familiensoziologie, die die Familie in Differenz zu weiteren gesellschaftlichen Phänomenen setzen kann, für eine Familiengeschichte, die ihre Belege treffsicherer zu sortieren vermag, und für eine Gesellschaftstheorie, die hier eine Anregung findet, ähnlichen Phänomenen differentieller Kommunikation nachzugehen.« (Aus dem Vorwort von Dirk Baecker)