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Von allem Anfang an: Macht, nicht Gerechtigkeit
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Von allem Anfang an: Macht, nicht Gerechtigkeit

Günter Dux
Von allem Anfang an: Macht, nicht Gerechtigkeit
Studien zur Genese und historischen Entwicklung des Postulats der Gerechtigkeit

240 Seiten, gebunden
1. Auflage 2009
ISBN 978-3-938808-49-8
Buchausgabe bei Velbrück Wissenschaft 29,90 Euro

E-Book (PDF) 19,80 Euro

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In der Marktgesellschaft der Moderne ist ein Konflikt um die Verfasstheit der Gesellschaft entbrannt, der die Wissenschaft nicht unberührt lassen kann. Die Verortung des Subjekts wird in ihr wie seit Urzeiten über Machtpotenziale bestimmt. Nur werden die Machtpotenziale anders erworben als vor Zeiten: auf dem Markt. Dem Selbstverständnis des Subjekts entspricht dagegen, die Gestaltungshoheit über die Gesellschaft von dem Postulat der Gerechtigkeit bestimmt zu sehen. Jeder soll in der Gesellschaft die Möglichkeit haben, ein so selbst- wie sinnbestimmtes Leben zu führen. Es ist Aufgabe der Wissenschaft zu klären, woher der Konflikt rührt. Es ist insbesondere Aufgabe der Wissenschaft, den sozial- und geistesgeschichtlichen Prozess zu klären, in dem sich das Postulat der Gerechtigkeit auszubilden vermochte. Jede der hier vorgelegten Studien steht für eine Epoche, in der es geschah. Die Studien reichen von der Frühzeit der menschlichen Geschichte über die archaischen Gesellschaften und die Antike bis zur Moderne.

In dem im Frühjahr 2008 erschienenen Buch »Warum denn Gerechtigkeit. Die Logik des Kapitals« hat Günter Dux das Postulat der Gerechtigkeit als Problem der Strukturen der Marktgesellschaft der Neuzeit umfassend und grundlegend erörtert. Fokus dieser Untersuchung ist das praktische Problem der Lebensführung unter den von der Kapitalakkumulation bestimmten Strukturen des ökonomischen Systems. Gleichwohl hat sich auch in ihr die Frage nach der Begründung der Gerechtigkeit gestellt. Im hier angezeigten neuen Buch »Von allem Anfang an: Macht, nicht Gerechtigkeit« wird die Antwort auf diese Frage in einer entschieden erkenntniskritischen Reflexion ? und eben deshalb in Auseinandersetzung mit dem transzendentalen Verständnis der Gerechtigkeit in der Philosophie ? entwickelt. Wir hätten das Problem der Gerechtigkeit als erkenntnistheoretisches Problem nicht, ließe es sich auf Moral stützen und mit der Moral transzendental begründen.